Checkliste für einen vollständigen Businessplan

businessplan checkliste  Checkliste für einen vollständigen BusinessplanBei der Erstellung eines überzeugenden Businessplans gelten bestimmte Standards. Diese Standardisierungen sind wichtig, damit Kapitalgeber wie Banken oder Business Angels, die täglich mehrere Geschäftspläne zu lesen bekommen, Ideen und vorhaben besser miteinander vergleichen können. Eine Businessplan-Checkliste hilft dabei, den Plan zu strukturieren und man vermeidet, wichtige Punkte zu unterschlagen. Der Vorteil: Die Struktur und die Systematik helfen spätestens bei der Neugründung dabei, alle Unternehmensziele anzugehen und die Finanzierung zu regeln.

Inhalt der Checkliste und allgemeine Tipps

Trotz der anerkannten Standards können sich Businesspläne im Inhalt und Aufbau etwas unterscheiden. Je nach Vorhaben und Unternehmenszweig ergeben sich vielfältige Modifikationsmöglichkeiten in der Gestaltung des Geschäftsplans. Die folgende Checkliste gibt also einen allgemeinen Überblick darüber, was in einem Businessplan nicht fehlen darf. Ein allgemeiner Tipp vorab: Die textliche Verständlichkeit und Lesbarkeit steht im Vordergrund, die Finanzgeber kennen sich selten mit speziellen Produktionsverfahren und Unternehmenszweigen aus, Fachsprache sollte also nur dann eingesetzt werden, wenn sie sich nicht vermeiden lässt. Der Umfang des Businessplans sollte bei 20 bis höchstens 40 Seiten liegen.

Checkliste für einen vollständigen Geschäftsplan

Die folgenden Kontrollpunkte sind das Grundgerüst, um einen vollständigen Businessplan zu erstellen:

  1. Deckblatt mit Unternehmensnamen, Branche, Rechtsform, Gründungsmitglied(er)
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Executive Summary – Zusammenfassung des Vorhabens
  4. Profil des Teams mit Qualifikationen und Berufserfahrung
  5. Skizzierung der Geschäftsidee
  6. objektive Beschreibung des Marktumfelds
  7. Personalplan (wie viele Mitarbeiter werden benötigt)
  8. Marketing- und Vertriebsstrategien vorstellen
  9. Risikobewertung und Chancenanalyse
  10. Investitionsplan mit Umsatzvorstellungen

Ein Lebenslauf und die Selbstauskunft runden den idealen Businessplan ab. Sachverhalte, die sich verbal schlecht formulieren lassen, können mit einer aussagekräftigen Grafik dargestellt werden.

Bild: Artur-Gabrysiak – Fotolia

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